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Das endgültige aus für die Pyromusikale?

Artikel wurde aktuallisiert. Siehe Nachtrag 02.02.2010 am ende des Artikels.

Wie auf tagesspiegel.de zu lesen ist, gibt es die erste Insolvenz zu vermelden. Das Musikfeuerwerk „Pyromusikale“ ist buchstäblich ins Wasser gefallen so Edda-Chef Hans-Georg Kehse.

Kehse erklärt die Pleite mit dem Wetter, wodurch die erhoften Besucherzahlen unter dem geblieben sind, was wir erwarteten und womit wir kalkuliert hatten. Regen und nach Meinung vieler Besucher eine mäßige Auftaktveranstaltung verdarben den Veranstaltern das Geschäft. Insolvenzverwalter Udo Feser erklärte dem Tagesspiegel, er habe Stühle, Tontechnik und was er sonst an „Vermögenswerten“ beim Pyromusikale-Veranstalter “Edda Konzert und Theater” finden konnte, gesichert, um es an die Gläubiger zu verteilen.

Es muss allerdings noch nicht das Aus des Weltgrößten Musikfeuerwerks bedeuten: Von Sponsoren ist zu hören, dass ein Konzern interesse weckt und ggf. einspringen möchte und die Feuerwerke künftig selbst zünden. Jedoch mit mehr Live-Musik!


Für welche zwecke Tempelhof zukünftig genutzt werden soll, finden Sie auf www.tagesspiegel.de


Nachtrag 22.10.09:

Aus mir vorliegenden Informationen hat die EDDA bereits am 16. September 2009 Insolvenz angemeldet.


Nachtrag 21.12.09:

Wie der Berliner Kurier am 21.12.2009 in einem Artikel berichtete, sieht es für die EDDA “Edda Konzert und Theater” schlecht aus im Spechthaus. Wie der Kurier mitteilte, seien auch andere Unternehmen in die Insolvenz geschlittert. Die Firma GablerMedia organisierte im Auftrag von Herrn Kehse einen Großteil der Veranstaltung PYROMUSIKALE und ist nach eigenen Angaben insolvent.

Zitat aus dem Artikel: http://www.berlinonline.de
[…] Am Ende kauften zu wenige Berliner Karten, um die Show finanzieren zu können. GablerMedia, die nach Aussagen einer großen Security-Firma die Veranstaltung durch hohen Einsatz rettete, bekam von Kehse zu wenig Geld, um die beteiligten Firmen zu bezahlen.

Bürgschaften, die Kehse in Mails versprach (liegen dem KURIER vor), gab es laut Gabler und Rieck nicht. Sie sitzen jetzt auf einer Million Verbindlichkeiten, GablerMedia ist insolvent. […]

Ein Anwalt eines betroffenen Unternehmens will gegen Kehse den Staatsanwalt einschalten. Außerdem soll der Steuerzahlen wie es aus dem Artikel hervorgeht, Dumm da stehen. Beim landeseigenen Betrieb BIM, der das Gelände vermietete, sollen über 150,000 Euro offen sein.

Leider gibt es keine offizielle Stellungnahme von Herrn Kehse.


Nachtrag 02.02.2010:

Die Pyromusikale im vergangenen Jahr war für den Senat nur ein Test. Das Berichtete am 16.01.2010 die Berliner Morgenpost.

Laut des Senats bedarf es an verbesserungen bei der Verkehrsführung zu Großveranstaltung. Anlass dafür sind die Erfahrungen die die Veranstalter der Pyromusikale gemacht hatten. Im Juli 2009 hatten rund 50.000 Besucher das mit Musik begleitete Feuerwerk auf dem ehemaligen Flugfeld verfolgt. In den umliegenden Straßen und am Columbiadamm war der Verkehr an den drei Veranstaltungsabenden zeitweise zum Erliegen gekommen. Parkende Autos versperrten geh- und Fahrradwege und zum teil auch die Fahrbahnen. Zahlreiche Anwohner hatten sich darüber beim Senat beschwert.

Zeitweise wurden die Stadtautobahn A100 und der tempelhofer Damm gesperrt. Die Kosten für die Maßnahmen wurden nach Angaben des Tiefbauamtes Tempelhof-Schöneberg vom Veranstalter getragen. Dieser hat jedoch inzwischen Insolvenz angemeldet. Das Insolvenzverfahren muss nun zeigen, ob und in welcher Höhe dem Land dadurch ein finanzieller Schaden entstanden ist. Zurzeit existieren noch Forderungen des Landes an den Veranstalter aus der Umsatzbeteiligung und der Betriebskosten abrechnung.

Mitte 2010 will Berlin ein Wirtschafts- und Finanzierungskonzept für die weitere Nutzung des Geländes vorlegen.

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Das endgültige aus für die Pyromusikale?
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4 Antworten auf “Das endgültige aus für die Pyromusikale?”

  1. Gerade durch zufall bei Google gefunden. Das ist verdammt ärgerlich mit der EDDA. Inwieweit ist pyro-Art von der Insolvenz betroffen? Hast du da Informationen zu?

    MFG
    SiDD

  2. Informationen habe ich keine. Hab heute schon gegoogelt aber nichts neues gefunden. Aber, die EDDA wurde von Hans-Georg Kehse (PYRO-ART) gegründet. Ich kenne mich mit dem dt. Insolvenzsystem nicht aus, jedoch ist es durchaus möglich das PYRO-ART als Vermögen mit in die Insolvenz fließt o. fließen könnte. Das wäre dann wirklich eine herbe Nummer.

    Ich finde es traurig da die Pyromusikale Kehses Lebenswerk ist oder war. Sobald ich mehr Infos habe, wird hier sofort darüber berichtet.

    Grüße, René

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